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Beiträge in Kategorie: Dessert Rezepte


Zutaten für 4 Personen:

2 Rollen Blätterteig, schon aufgerollt
Marmelade
4 säuerliche Äpfel (Boskop)

Zubereitung:

Blätterteig auftauen und auf einer Arbeitsfläche aufrollen, den Rand mit dem Nudelholz leicht verbreitern.
Jede Teigplatte in zwei Teile schneiden und alle mit Marmellade bestreichen.
Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse ausstechen, die Äpfel im Ganzen lassen. Auf die Teigquadrate verteilen. Die Ecken zusammenklappen und die Äpfel auf das mit entsprechendem Papier ausgelegte Backblech im Herd setzen.
Im vorgeheizten Ofen bei 175° etwa 25 min backen. Lauwarm servieren.

Die ausgestochenen Äpfel kann man natürlich auch füllen, mit in Rum eingelegten Rosinen, Marzipan, Preiselbeeren, Mandeln, Nüssen, je nach Geschmack.

Normalerweise wird die Sahnemilch, mit der die Creme angesetzt wird, mit Vanille gewürzt. Wir nehmen hier reichlich Sternanis – das gibt ihr einen verführerischen, exotischen Duft. Ansonsten ist das Dessert kinderleicht gemacht – aber dazu gehört ein Trick:

Zutaten für 6 Portionen:

1/4 l süße Sahne
1/4 l Milch
4 ganze Sternanis
100 g Zucker
4 Eigelb
2 ganze Eier

Zubereitung:

Sahne und Milch aufkochen, den Sternanis und den Zucker einrühren. Neben dem Feuer etwa eine Viertelstunde ziehen lassen.

Sahnemilch und Eigelb mit den ganzen Eiern verquirlen. Die Eier müssen sich vollkommen auflösen, es sollte aber kein Schaum entstehen – denn der hinterlässt in der Creme hässliche Bläschen.

Die Eiermilch etwa 20 Minuten ruhen lassen, damit sich auch wirklich sämtliche Schaumbläschen wieder aufgelöst haben. Die Masse dann durch ein feines Haarsieb streichen: das ist wichtig, damit alle Hagelstränge aufgefangen werden.

Portionsförmchen oder eine große, flache, feuerfeste Form verwenden – sie kann rund wie eine Pie-Form sein oder oval wie eine Auflaufform. Die Eiermilch hineingießen, sie sollte die Form gut zweifingerhoch ausfüllen.

Dann die Form auf ein tiefes Backblech in den auf 150 Grad Celsius vorgeheizten Backofen stellen. Das Blech bis an den Rand mit heißem Wasser füllen. Die Creme bei mäßiger Hitze etwa 45 Minuten sanft garen. Sie darf dabei auf keinen Fall zu heiß werden, weil sonst die störenden Bläschen entstehen.

Die Creme langsam auskühlen lassen und am besten über Nacht oder für einen ganzen Tag kalt stellen.

Vor dem Servieren wird ihr eine Karamellkruste verpasst: die Oberfläche gleichmäßig hauchdünn mit Zucker bestreuen – die Form dann eine bis zwei Minuten unter den heißen Grill stellen oder – und das ist der Trick dabei – mit Hilfe eines Gasbrenners (Lötlampe) abflämmen und zum Schmelzen bringen. Das muss schnell gehen, damit sich die eiskalte Creme im Förmchen nicht erwärmt. Denn das Schöne an diesem Dessert ist ja der Kontrast zwischen der warmen Karamellschicht und der gut gekühlten Creme.

Ein Rezept aus Servicezeit Essen & Trinken (WDR)

Das ist die spanische Version der in Frankreich beliebten Crème brulée oder der in England geschätzten burnt cream, eine wundervolle, schmelzend zarte Vanillecreme, die vor dem Servieren mit Karamell überkrustet wird.

Zutaten für 6 Portionen:

¼ l Milch                crema catalana
¼ l Sahne
1 Vanillestange
½ Zimtstange
100 g Zucker
2 ganze Eier
2 Eigelb
6 EL brauner Rohrzucker

Zubereitung:

Milch und Sahne aufkochen, Vanille und Zimtstange darin neben dem Feuer zehn Minuten ziehen lassen. Die Vanillestange herausfischen, längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen und in die Sahnemilch rühren. Die Zimtstange entfernen. Die Hälfte des Zuckers in der heißen Sahnemilch auflösen.

Eier und Eigelb in einer Schüssel mit dem Schneebesen dick und cremig schlagen, dabei den restlichen Zucker zufügen. Erst wenn kein Zucker mehr knirscht, die kochend heiße Sahnemilch langsam und unter ständigem Schlagen hinzugießen. Schließlich alles zurück in den Topf gießen und, weiterhin ständig rührend (inzwischen besser mit einem Holzlöffel), auf mittlerem Feuer erhitzen und einmal aufwallen lassen. Aber auf keinen Fall richtig kochen lassen, weil sonst die Eigelbe gerinnen. Die Creme hat die richtige Konsistenz, wenn sie den Holzlöffel dick überzieht.

Den Topf sofort vom Feuer ziehen und – um sicher zu gehen, dass die Creme jetzt unverzüglich abkühlt – den Topf in kaltes Wasser stellen. Weiterrühren, bis die Gefahr vorüber ist, dass die Creme doch noch gerinnt.

Die Masse in Portionsförmchen verteilen. Abkühlen lassen, dann mit Klarsichtfolie zudecken. Die Töpfchen im Kühlschrank bis zum Servieren kalt stellen.

Für die Karamellschicht den Zucker als hauchdünne Schicht auf der Oberfläche eines jeden Förmchens verteilen. Entweder unter dem glühend heißen Grill oder mit Hilfe eines Gasbrenners (Lötlampe) zum Schmelzen bringen. Das muss schnell gehen, damit sich die eiskalte Creme im Förmchen nicht erwärmt. Denn das Verblüffende an diesem Dessert ist ja der Kontrast zwischen kühler Creme und heißem Karamell!

Ein Rezept aus Servicezeit Essen & Trinken (WDR)

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