Tue 15 Sep 2009
Wien - Der Erdapfel ist wieder in aller Munde - zu Recht, denn das wertvolle Nahrungsmittel ist ein überaus variantenreicher Bestandteil der österreichischen Küche. Dabei war der Weg auf die heimischen Äcker unter Maria Theresia durchaus steinig: Von der einstigen Teufelsfrucht aus fremden Ländern wurde der Erdapfel zum wichtigsten Grundnahrungsmittel und nimmt seit einigen Jahren einen hohen Stellenwert in der Spitzengastronomie und Bioküche ein. Nicht weniger als fünf österreichische Genuss-Regionen haben den Erdapfel zu ihrem Leitprodukt erhoben. Neben Kipflern, Ditta, Sigma und Siglinde werden dort auch wieder alte Sorten bzw. Spezialsorten mit klingenden Namen wie Bamberger Hörnchen, Highland Burgundy Red oder Blue Salad Potato kultiviert.
Wissenswertes über die turbulente Erfolgs- und Anbaugeschichte, Inhaltsstoffe und Sortenvielfalt kann im einführenden Essay des “Erdäpfel-Kochbuchs” nachgelesen werden. In mehr als 100 reich bebilderten Rezepten verraten Haubenköche wie Sigrid Kröpfl, Helmut Österreicher und Rupert Schnait wie man mit der unglaublichen Sortenvielfalt der Erdäpfel arbeiten und wunderbare Gerichte zubereiten kann. Die Rezepte beinhalten modern interpretierte Klassiker wie “Erdäpfelrahmsuppe”, “Lainsitztaler Erpfi-Roulade” oder “Steirischer Erdäpfelsalat mit Backhendl” ebenso wie Novitäten à la “Blue Salad Potato-Spaghetti mit Jakobsmuscheln” oder “Gefüllte Blaue Elise” - weil der Erdapfel eben mehr als nur eine Beilage ist. (DerStandard.at)
→ Das Erdäpfel-Kochbuch aus Österreich

Das Erfolgsrezept dieses Buch hat etwas, das es einzigartig macht. 



